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Leben in der Kraft Gottes – Wie?

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Ich hatte eine jüngere Ärztin zu beerdigen. Ich ließ mir ihre Bibel geben, um einen Anhaltspunkt zu finden, die Ansprache persönlich zu gestalten. Ich fand eine Stelle: „Ich will die Fülle haben!“ Damit wollte sie genau das, was uns nur Jesus geben kann:

„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ ( Johannes 10,10)

Jesus will, dass wir jetzt dieses neue Leben erfahren und es nach seiner Wiederkunft fortsetzen dürfen als ewiges Leben im Reich Gottes.

Heute geht es nun darum wie wir die Motivation und Kraft für eine frohe und beständige Beziehung zu einem Leben mit Jesus haben können.

Ein drastischer Vergleich: Ein Auto ohne Benzin. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Schieben oder Benzin beschaffen. Nur mit Treibstoff erfüllt das Auto seinen Zweck.

Ein Christenleben ohne die Kraft Gottes gleicht einem Auto ohne Benzin.

Daher: Wie kann ich in der Kraft Gottes leben? Jesus sagte zu den Jüngern:

„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen.“ (Apg.1,8)

Wie geht das vor sich? Wo erfahren wir Näheres? Es gibt eine einzigartige Bibel­stelle, in der uns unser Herr Jesus liebevoll und nachdrücklich auffordert, um den Heiligen Geist zu bitten. Diese Stelle ist Lukas 11,9-­13:

„Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und, so er ihn bittet um einen Fisch, der ihm eine Schlange für den Fisch biete? oder, so er um ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete? So denn ihr, die ihr arg seid, könnt euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“

Fällt Dir etwas auf? Jesus benützt in diesem kurzen Abschnitt sechsmal das Tätigkeits­ wort „bitten“; dann ersetzt er „bitten“ und verstärkt es noch zweimal durch „suchen“ – eine aktive Tätigkeit – und noch weitere zweimal durch „anklopfen“ – ebenfalls ein aktives Handeln. Zeigt er uns damit nicht deutlich, dass wir hier etwas unternehmen sollen? Das letzte „bitten“ ist im Griechischen in der Verlaufsform. Das bedeutet, nicht einmal zu bitten, sondern beständig im Bit­ten zu bleiben. Jesus macht das Bitten hier nicht nur sehr dringend, sondern erwartet, dass wir es ständig praktizieren. Das zeigt uns, dass uns nach Jesu Überzeugung etwas ganz Wesentliches fehlt. Er macht uns damit in aller Deutlichkeit aufmerksam, dass wir in jedem Fall den Heiligen Geist benötigen und auf ihn angewiesen sind.

Jesus zeigt in einer meisterhaften Weise durch die Häufigkeit der Tätigkeitswörter und durch die gewählten Vergleiche unser großes Bedürfnis: Wir sollen beständig um den Heiligen Geist bitten. Dies ist einmalig. Es geht um die höchste Gabe Gottes, die Gabe, die alle anderen Gaben mit sich bringt. Diese Gabe ist das Krönungsgeschenk Jesu an seine Jünger und ein deutlicher Beweis für seine Liebe.

Jeder Tag wird für uns zum Erlebnis, wenn wir die Wirklichkeit eines vom Heiligen Geist erfüllten Lebens kennen und uns ständig seiner Führung anvertrauen.

Die Bibel spricht von drei unterschiedlichen Gruppen von Menschen in ihrer Beziehung zu Gott:

Hier kannst Du Dich fragen: Zu welcher Gruppe gehöre ich? Und – zu welcher will ich gehören?

1. Der natürliche Mensch

Das ist ein Mensch, der Christus noch nicht angenommen hat.

„Der natürliche Mensch fasst nicht, was Gottes Geist kundgibt. Er hält es für Unsinn und kann es nicht begreifen, denn zum Verstehen und Beurteilen dessen, was aus Gottes Geist kommt, ist wieder Gottes Geist nötig.“ (1. Kor. 2,14 GNÜ)

egoDas vom Ich beherrschte Leben

E = Ego, begrenztes Ich auf dem Thron
† = Christus außerhalb des Lebens
• = Lebensbereiche, vom Ich bestimmt, führen oft zu Uneinigkeit und Enttäuschung

2. Der geistliche Mensch

Das ist ein Mensch, der Christus angenommen hat und vom Heiligen Geist geführt und befähigt wird.

„Der geistliche Mensch aber weiß alles recht zu beurteilen…“ (1. Kor. 2,15 GNÜ)

egoDas von Christus geleitete Leben

† = Christus auf dem Thron des Lebens
E = Ego entthront
• = Lebensbereiche unter der Leitung des unbegrenzten Gottes in wachsender Harmonie mit dem Plan Gottes

3. Der fleischliche Mensch

Das ist ein Mensch, der Christus angenommen hat, aber häufig Niederlagen erlebt, weil er versucht, das christliche Leben in eigener Anstrengung zu leben, statt in der Kraft des Heiligen Geistes. „Und ich, liebe Brüder, konnte mit euch nicht reden als mit Geistlichen, sondern als mit Fleischlichen, als mit Unmündigen in Christus. Milch habe ich euch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn ihr vertrugt sie noch nicht. Ja, ihr vertragt sie auch jetzt noch nicht; denn noch seid ihr fleischlich. Denn wo unter euch Eifersucht und Zank sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach menschlicher Weise?“ (1. Kor. 3,1-3 GNÜ)

egoDas vom Ich bestimmte Leben

E = Ego, begrenztes Ich auf dem Thron
† = Christus im Leben, aber nicht auf dem Thron
• = Lebensbereiche, vom Ich bestimmt, führen oft zu Uneinigkeit und Enttäuschung

Wir wollen nun dieses wichtige Anliegen in vier Schritten betrachten. Wir wollen dabei die Situation des geistlichen und fleisch­lichen Menschen vertiefen.

1. Gott hält für uns ein erfülltes und fruchttragendes christliches Leben bereit.

Jesus sagt: „Ich bin gekommen, um das Leben in seiner ganzen Fülle zu bringen.“ (Johannes 10,10 GNÜ).

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der trägt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5 GNÜ)

„Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.“ (Galater 5,22)

„Sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde." (Apostelgeschichte 1,8)

Der geistliche Mensch

– Einige Eigenschaften, die ein Leben mit Gott charakterisieren.

 

  • Christus ist Mittelpunkt
  • Vollmacht durch den Heiligen Geist
  • Wirksames Gebetsleben
  • Verständnis des Wortes Gottes
  • Gottvertrauen
  • Gehorsam gegen Gott
  • Andere werden zu Christus geführt

ego

  • Liebe
  • Freude
  • Friede
  • Geduld
  • Freundlichkeit
  • Treue
  • Gütigkeit


Die Auswirkung dieser Eigenschaften in unserem Leben hängt zunächst von unserer Reife in Christus ab, vom Grad unserer Verbindung mit ihm und dann auch, ob wir Christus in allen Lebensbereichen voll vertrauen.

Jemand, der gerade anfängt, das Wirken des Heiligen Geistes zu verstehen, sollte nicht entmutigt sein, wenn er nicht so viel Frucht trägt, wie ein reiferer Christ, der schon länger mit dieser Wahrheit vertraut ist.

 Warum wird von den meisten Christen dieses erfüllte Leben nicht erlebt?

2. Fleischliche Menschen können das erfüllte und fruchttragende christliche Leben nicht erfahren.

Einige oder auch alle der folgenden Eigenschaften charakterisieren den fleischlichen Christen, der nicht ganz auf Gott vertraut.
ego2

  • Unwissenheit über seinen geistlichen Besitz
  • Unglaube
  • Ungehorsam
  • Mangelnde Liebe für Gott und für andere
  • Mangelndes Gebetsleben
  • Mangelndes Interesse an der Bibel
  • Unreine Gedanken
  • Neid
  • Schuld
  • Unnötige Sorgen
  • Entmutigung
  • Kritische Einstellung
  • Verzweiflung
  • Ziellosigkeit
  • Gesetzlichkeit (Idee, sich etwas vor Gott zu verdienen)

(Derjenige, der meint ein wirklicher Christ zu sein, aber beständig Sünde praktiziert, sollte nach 1. Johannes 2,3 und 3,6 und 3,9 und Epheser 5,5 prüfen, ob er wirklich schon ein Christ ist.)

Der dritte Punkt zeigt uns die einzige Lösung für dieses Problem...

3. Jesus hat uns ein erfülltes, fruchttragendes Leben versprochen. Es ist eine Folge aus dem Erfülltsein mit dem heiligen Geist, sowie der Leitung und Bevollmächtigung, die uns der Heilige Geist gibt.

Das vom Geist erfüllte Leben ist ein Leben, in dem Christus die Leitung hat. Christus lebt sein Leben in uns und wirkt in uns und durch uns in der beständigen Kraft des Heiligen Geistes. (Johannes 15)

  1. Nach Johannes 3,1­-8 wird man durch das Wirken des Heiligen Geistes Christ. Im Augenblick der geistlichen Geburt empfangen wir das neue Leben durch Christus.
    In Johannes 14,17 wird uns gesagt, dass der Heilige Geist bei uns und in uns bleibt.

    Dabei wollen wir hier bedenken:
    Wir haben unser natürliches Leben bei der Geburt empfangen und zwar dazu, dass es uns erhalten bleibt. Es wird von außen erhalten durch Luft, Wasser, Er­nährung usw. In der geistlichen Welt ist es genauso wie in der natürlichen. Wir emp­fangen unser geistliches Leben – die Bibel nennt es von Neuem­-geboren­-werden (Johannes 3,3) – wenn wir uns Christus ganz hingeben und das zur gegebenen Zeit bezeugen in der biblischen Taufe. (Apostelgeschichte 2,38; Johannes 1,12; Johannes 14,16.17). Damit dieses geistliche Leben uns erhalten bleibt, ist das Leben im Heiligen Geist, im Gebet, im Wort Gottes usw. nötig.

  2. Der Heilige Geist ist die Quelle des erfüllten Lebens. (Joh. 7,37­-39)

  3. Der Heilige Geist ist gekommen, um Christus zu verherrlichen. (Johannes 16, 1­-15). Wenn man erfüllt ist vom Heili­gen Geist, ist man ein treuer Nachfolger von Jesus Christus.

  4. In seinen letzten Worten vor der Himmelfahrt hat uns Christus die Kraft des Heiligen Geistes versprochen, damit wir befähigt werden, seine Jünger und Zeugen zu sein (Apg. 1,1­-9).

Wie kann man vom Heiligen Geist erfüllt sein?

4. Durch Glauben werden wir vom Heiligen Geist erfüllt. Dann können wir das überfliessende und fruchttragende Leben erfahren, das Christus uns versprochen hat.

Wir können uns nicht die Fülle Gottes verdienen, sie ist ein Geschenk. Wir empfangen es durch Glauben d. h. indem wir Gott vertrauen.

Du kannst das Erfülltsein vom Heiligen Geist jetzt erfahren, wenn Du:

  1. Das ernsthafte Verlangen hast, vom Heiligen Geist erfüllt und geführt zu werden (Matthäus 5,6; Johannes 7,37­-39).

  2. Bete um das Erfülltwerden mit dem Heiligen Geist im Glauben, d. h. im Vertrauen an Jesus Christus, dass er dein Gebet erhört.

    Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er von dem Geist…“ (Johannes 7,38.39)
    „ ... dass wir den verheißenen Geist empfangen durch den Glauben“ (Galater 3,14)

    Gott hat es uns leicht gemacht ihm zu ver­trauen, indem er uns konkrete Versprechen (Verheißungen) gegeben hat. Er sagt uns in 1. Joh. 5,14:
    „Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu ihm, dass, wenn wir etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.

    Denen, die nach dem Willen Gottes beten, sagt der nächste Vers nach der Menge­-Übersetzung:
    „So wissen wir (zugleich), dass die Bitten, die wir vor ihn gebracht haben, uns schon gewährt sind.“ (1. Joh. 5,15)
    Eine andere Übersetzung (Kürzinger) sagt:
    „Dann wissen wir auch, dass wir das von ihm Erbetene bereits besitzen.“

    Das bedeutet, dass Gebete nach dem Willen Gottes in demselben Augenblick erhört werden, in dem wir sie vor Gott bringen, obwohl wir gefühlsmäßig davon meistens nichts merken. Gefühle können sich später einstellen.

    Beispiel:
    Jemand betet um Befreiung vom Tabak. Er wird im Glauben erhört im Augenblick seiner Gebetsbitte. Einige Stunden später merkt er, dass er kein Verlangen mehr nach Tabak hat. (Näheres in dem Andreasbrief „Sieg über Tabak und Alkohol“. Dort ist auch das Beten nach Verheißungen eingehender erklärt.)
    Jesus sagt dazu in Markus 11,24 (Menge­-Übersetzung):
    „Darum bei allem, was ihr im Gebet erbittet, glaubt nur, dass ihr es (tatsächlich) empfangen habt, so wird es euch zuteilwerden.“

  3. Gott hat uns ein Versprechen für den Empfang des Heiligen Geistes gegeben in Lukas 11,9-­13. Wir haben diese Stelle schon am Anfang des Briefes betrachtet, daher nur noch Vers 13:
    „So denn ihr, die ihr arg seid, könnt euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten.“

Wie man im Glauben betet, um vom heiligen Geist erfüllt zu werden.

Ein Gebet mit Verheißungen stärkt unser Vertrauen in die Erhörung und ist gleich­zeitig eine Möglichkeit unseren Glauben zum Ausdruck zu bringen. Nachstehend wird ein Gebet vorgeschlagen:

Gebetsvorschlag
„Vater im Himmel, ich komme im Namen Jesu zu dir. Aus eigener Kraft allein kann ich Dir nicht folgen. Du kennst mein Versagen. Ich bitte Dich aufrichtig schenke Du mir die Kraft nach Deinem Willen zu leben. Du hast mich aufgefordert: „Werdet voll Geistes!“ (Eph. 5,18). Ich bin bereit, mich erfüllen zu lassen. Ich bitte Dich herzlich, dass es jetzt Wirklichkeit wird, denn Du hast verheißen, dass Du uns viel mehr den Heiligen Geist geben willst, wie irdische Väter ihren Kindern gute Gaben (Lukas 11,13). Ich danke Dir herzlich, dass Du mich bereits erfüllt hast, denn Du hast versprochen, wenn ich nach Deinem Willen bete, dann weiß ich, dass ich das Erbetene bereits besitze. (1. Joh. 5,14.15) Bitte gebrauche und leite mich heute nach Deinem Willen. Amen.“


Entspricht dieses Gebet Deinem Verlangen? Wenn ja, dann mache es jetzt zu deinem eigenen Gebet. Ich darf Dir empfehlen dieses Gebet laut zu beten und Gott zu vertrauen, dass er Dich jetzt mit seinem Heiligen Geist erfüllt hat.

Gewissheit darüber, dass man vom Heiligen Geist erfüllt ist.

Hast Du Gott darum gebeten, dass er Dich mit seinem Heiligen Geist erfüllen will? Auf Grund welcher Autorität kannst Du dann wissen, dass Du mit dem Heiligen Geist erfüllt bist? (Weil Gott und sein Wort glaubwürdig sind: Hebräer 11,6; Römer 14,22­-23.)

Das Gefühl ist nicht ausschlaggebend. Entscheidend ist die Verheißung Gottes in seinem Wort, nicht unser Gefühl. Der Christ lebt im Glauben, d. h. im Vertrauen auf die Glaubwürdigkeit Gottes und seines Wortes.

Die folgende Zeichnung soll das Verhältnis zwischen Tatsache (Gott und sein Wort), Glaube (unser Vertrauen in Gott und sein Wort) und Gefühl (Folge von Glaube und Gehorsam) (Johannes 14,21) veranschau­lichen.

 

tatsache glaube gefuehl

Der Zug fährt mit und ohne Anhänger. Den Zug vom Anhänger ziehen zu lassen, wäre jedoch zwecklos. Ebenso sind wir als Christen nicht von Stimmungen und Gefühlsbewegungen abhängig, sondern wir setzen unser Vertrauen (unseren Glauben) auf die Glaubwürdigkeit Gottes und auf die Zusagen in seinem Wort.

Wie man im Heiligen Geist lebt

Nur durch Glauben (Vertrauen auf Gott und seine Verheißungen) kann der Christ das vom Heiligen Geist erfüllte Leben haben. Dabei ist wichtig zu beachten, was uns 2. Kor. 4,16 sagt:

„So wird doch der innere [Mensch] von Tag zu Tag erneuert.“

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, dass wir jeden Morgen unser Leben Gott weihen und ihn im Glauben – am besten mit einer Verheißung – um eine neue Erfüllung bzw. Auffrischung mit dem Heiligen Geist bitten. Wenn Du so Tag für Tag im Ver­trauen zu Christus lebst, wird folgendes geschehen:

  1. Dein Leben wird mehr und mehr die Frucht des Geistes hervorbringen (Galater 5,22); dein Charakter wird mehr und mehr Christus ähnlicher werden. (Römer 12,2; 2. Kor. 3,18)

  2. Dein Gebetsleben und das Lesen des Wortes Gottes wird bedeutungsvoller werden.

  3. Du wirst seine Stärke erfahren, um der Versuchung und der Sünde zu widerstehen.
    Gottes Wort sagt:

    „Die Proben, auf die euer Glaube bisher gestellt worden ist, sind über das gewöhnliche Maß noch nicht hinausgegangen. Aber Gott hält sein Versprechen und lässt nicht zu, dass die Prüfung über eure Kraft geht. ...“ (1. Kor. 10,13 GNÜ)

    „Allem bin ich gewachsen, weil Christus mich stark macht.“ (Phil. 4,13 GNÜ)


    „Noch ein letztes Wort: Werdet stark durch die Verbindung mit dem Herrn.“ (Eph. 6,10 GNÜ)


    „Denn der Geist, den Gott uns gegeben hat, macht uns nicht zaghaft, sondern gibt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit.“ (2. Tim. 1,7 GNÜ)


    „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes [der Heilige Geist], der da lebendig macht in Christus Jesus, hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ (Römer 8,1.2)


    „Wir wissen, dass, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer von Gott geboren ist, den bewahrt er, und der Arge [Satan] wird ihn nicht antasten.“ (1. Joh. 5,18)

  4. Du wirst seinen Beistand im Zeugnis erfahren (Apg. 1,8).

Geistliches Atmen

Im Glauben kann man fortwährend die Liebe und die Vergebung Gottes erfahren. Wenn Dir über eine Sache in Deinem Leben (eine Haltung oder Handlung) klar wird, dass sie Gott nicht gefällt, obwohl Du mit ihm lebst und ihm ernsthaft nachfolgen möchtest, dann bekenne ihm Deine Sünde z.B. Unrecht, Unversöhnlichkeit, usw. Anschließend danke ihm dafür, dass er Deine Sünden vergeben hat, weil Christus am Kreuz gestorben ist. Nimm seine Liebe und seine Vergebung im Glauben an und lebe weiter in der Gemeinschaft mit ihm.

Wenn Du durch Sünde – eine Handlung im Ungehorsam – den Thron Deines Lebens für Dich selbst einnimmst, dann praktiziere geistliches Atmen.

Geistliches Atmen (das Unreine ausatmen und das Reine einatmen) ist eine Glaubens­übung, durch die Du fortwährend die Liebe und die Vergebung Gottes erfahren kannst.

1. AUSATMEN Bekenne Deine Sünde, indem Du sie mit Namen nennst – stimme mit Gott überein in Bezug auf Deine Beurteilung der Sünde und danke ihm für seine Vergebung (1. Joh. 1, 9 und Hebr. 10, 1­-25). Bekennen schließt Buße (Umkehr) mit ein – eine Veränderung der Haltung und Handlung.

2. EINATMEN Übergebe Christus erneut die Herr­schaft über Dein Leben und bitte im Glauben erneut um den Heiligen Geist. Vertraue darauf, dass er Dich weiterhin führt, so wie er es in Lukas 11,13 und 1. Joh. 5,14.15 versprochen hat.

Ich wünsche Dir große Freude im neuen Leben in der Kraft Gottes.

Hilfreich war „Kennen Sie schon das vom Heiligen Geist erfüllte Leben?“ von William R. Bright – Mit Genehmigung des Verlegers.