In Stein gemeisselt

Vor hunderten von Jahren schrieb Gott sein Gesetz auf steinerne Tafeln und erwartet von Ihnen, dass Sie dieses heute noch beachten. Irgend einen Teil des Gesetzes Gottes zu übertreten zieht immer nachteilige Konsequenzen nach sich. Es ist doch auch notwendig, die Gesetze des Landes zu beachten, um Frieden und Sicherheit zu gewährleisten, da unsere Städte von zunehmender Kriminalität bedroht werden. Dieses Prinzip ist auch auf unser Leben anwendbar, wenn es um Gottes Gesetz, die Zehn Gebote geht. Sie werden nicht die zehn Vorschläge genannt, auch nicht die zehn Empfehlungen oder die zehn größten Ideen. Es steht sehr viel auf dem Spiel, deshalb sollten Sie sich einige Minuten Zeit nehmen, um ernsthaft über Ihre diesbezügliche Verantwortung nachzudenken.

1. Schrieb Gott die Zehn Gebote tatsächlich selbst?


„Und als er mit Mose auf dem Berg Sinai zu Ende geredet hatte, gab er ihm die beiden Tafeln des Zeugnisses, Tafeln aus Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes.“ „Und die Tafeln waren das Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben in die Tafeln.“ 2. Mose 31:18; 32:16

Antwort: Ja, der große Gott des Himmels schrieb die Zehn Gebote mit seinem eigenen Finger auf die Steintafeln.


2. Wie lautet Gottes Definition der Sünde?


„Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ 1.Johannes 3:4

Antwort: Gottes Zehn Gebote zu übertreten ist Sünde. Und weil das Gesetz Gottes vollkommen ist (Psalmen 19:7), betrifft es jede vorstellbare Sünde. Es ist unmöglich, eine Sünde zu begehen, die nicht zumindest von einem der Zehn Gebote Gottes verurteilt wird. Die Gebote beinhalten die „Hauptsumme aller Lehre“ bezüglich der Pflicht des Menschen. Prediger 12:13


3. Warum gab Gott uns die Zehn Gebote?


„Mein Sohn, vergiss meine Lehre nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote! Denn sie werden dir Verlängerung der Tage und Jahre des Lebens und viel Frieden bringen.“ Sprüche 3:1.2

Antwort: A. Als Anleitung für ein glückliches, erfülltes Leben. Gott schuf uns, damit wir uns des Glücks, des Friedens, eines langen Lebens, der Zufriedenheit, der Erfüllung und all der andern Segnungen erfreuen, nach denen sich unsere Herzen sehnen. Gottes Gesetz ist der Wegweiser zu wahrem, höchstem Glück.

„Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ Römer 3:20. “ Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz; denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren!“. Römer 7:7

Antwort: B. Um mir den Unterschied zwischen Recht und Unrecht aufzuzeigen. Gottes Gesetz ist wie ein Spiegel (Jakobus 1:23-25). Es zeigt mein falsches Handeln wie in einem Spiegel auf, der mich mein schmutziges Gesicht erkennen lässt. Die einzige Möglichkeit zu erfahren, ob man sündigt, ist, sein Leben sorgfältig anhand des Spiegels von Gottes Gesetz zu überprüfen. Es gibt Hoffnung für diese entartete Generation in Gottes Zehn-Gebote-Gesetz. Es zeigt uns, wo die Linie zu ziehen ist!

„Und der HERR hat uns geboten, alle diese Satzungen zu halten, dass wir den HERRN, unseren Gott, fürchten und es uns gut geht alle Tage und er uns am Leben erhält, wie es heute der Fall ist.“ 5. Mose 6:24 „Stärke du mich, so ist mir geholfen, und ich werde deine Anweisungen stets beachten! Du wirst alle verwerfen, die von deinen Anweisungen abweichen; denn ihre Täuschung ist vergeblich.“ Psalmen 119:117.118

Antwort: C. Um mich vor Gefahren und Tragödien zu schützen. Gottes Gesetz ist wie ein starkes Gehege im Zoo, das uns vor wilden, bedrohlichen Tieren schützt. Es schützt uns vor Amoral, Falschheit, Mord, Götzendienst, Dieberei und vor vielen andern Übeln, welche das Leben, den Frieden und das Glück zerstören. Alle guten Gesetze sind zu unserm Schutz gegeben, und Gottes Gesetz bildet da keine Ausnahme.

Besondere Anmerkung: Gott, unser Schöpfer, hat die ewigen Prinzipien seines Gesetzes tief in der Natur eines jeden Menschen eingeprägt. Die Schrift mag verblasst sein, aber sie ist immer noch da. Das bedeutet, dass Sie keinen wahren Frieden finden, es sei denn, Sie werden willig, in Übereinstimmung mit Ihrer innern Natur zu leben, die von diesen Prinzipien Gottes geprägt ist. Wir wurden geschaffen, um in Übereinstimmung mit Gottes Willen zu leben. Beachten wir dies nicht, sind immer Spannungen, Unruhe und Tragödien die Folge. So ist es auch bei der Missachtung der Straßenverkehrsgesetze.


4. Warum ist Gottes Gesetz für mich so außerordentlich wichtig?


„Redet und handelt als solche, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen!“ Jakobus 2:12

Antwort: Weil das Zehn-Gebote-Gesetz der Maßstab ist, nach dem Gott die Menschen im himmlischen Gericht beurteilt. Wie stehen Sie vor ihm da? Es geht um Leben oder Tod!


5. Kann Gottes Gesetz (die Zehn Gebote) je geändert oder aufgehoben werden?

„Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein einziges Strichlein des Gesetzes falle.“ Lukas 16:17. „meinen Bund will ich nicht ungültig machen und nicht ändern, was über meine Lippen gekommen ist.“ Psalmen 89:35 „Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht; alle seine Verordnungen sind unwandelbar, bestätigt für immer und ewig, ausgeführt in Treue und Aufrichtigkeit.“ Psalmen 111:7.8

Antwort: Keinesfalls! Die Bibel spricht eine deutliche Sprache zu diesem Punkt. Hätte das Gesetz geändert werden können, dann hätte Gott diese Änderung sogleich vorgenommen, als Adam und Eva in Sünde fielen, anstatt seinen Sohn auf diese Welt kommen zu lassen, um anstelle des Sünders zu sterben und die Folgen der Übertretung des Gesetzes auf sich zu nehmen. Das war jedoch unmöglich, weil die Gebote nicht Gesetze im Sinne von Regeln sind, die eingeführt wurden. Es handelt sich um die Offenbarung des heiligen Charakters Gottes, der immer derselbe ist und bleibt.

Beachten Sie unten angeführte Gegenüberstellung, in der Gottes Gesetz und sein Wesen dieselben Charakterzüge aufzeigt. Erkennen Sie, was dies bedeutet? Das Zehn-Gebote-Gesetz zeigt Gottes Charakter in schriftlicher Form – für uns niedergeschrieben, damit wir es verstehen können. Es ist ebenso wenig möglich, Gottes Gesetz zu ändern, wie ihn aus dem Himmel zu stoßen. Jesus kam, um uns zu veranschaulichen, wie das Gesetz (das Muster für ein heiliges Leben) aussieht, wenn es in menschlicher Gestalt gelebt wird. So wie Gottes Charakter unveränderlich ist, ist auch sein Gesetz unveränderlich, denn es ist eine Beschreibung seines Charakters in menschlich verständlicher Sprache.

GOTT IST DAS GESETZ IST
Gut Lukas 18:19 1. Timotheus 1:8
Heilig Jesaja 5:16 Römer 7:12
Vollkommen Matthäus 5:48 Psalmen 19:7
Rein 1. Johannes 3:2,3 Psalmen 19:8
Gerecht 5. Mose 32:4 Römer 7:12
Wahrhaftig Johannes 3:33 Psalmen 19:9
Geistlich 1. Korinther 10:4 Römer 7:14
Gerechtigkeit Jeremia 23:6 Psalmen 119:172
Treu 1. Korinther 1:9 Psalmen 119:86
Liebe 1. Johannes 4:8 Römer 13:10
Unveränderlich Jakobus 1:17 Matthäus 5:18
Ewig 1. Mose 21:33 Psalmen 111:7,8


6. Hat Jesus Gottes Gesetz aufgehoben, als er hier auf Erden weilte?


„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“ Matthäus 5:17.18

Antwort: Nein, wirklich nicht! Jesus machte geltend, dass er nicht gekommen sei, das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen (halten). Anstatt das Gesetz abzuschaffen, machte er es groß (Jesaja 42:21) und erklärte es zum sicheren Führer für ein Gott wohlgefälliges Leben. Wenn Jesus beispielsweise sagt, „du sollst nicht töten“, dann verurteilt er auch den grundlosen Zorn (Matthäus 5:21, 22) und den Hass (1. Johannes 3:15). Und das Begehren nennt er bereits Ehebruch (Matthäus 5:27, 28). Er sagt: „Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote.“ Johannes 14:15


7. Werden Menschen gerettet werden, die wissentlich fortfahren, auch nur eines der Gebote Gottes zu übertreten?


„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod;“ Römer 6:23. „… die Sünder daraus zu vertilgen.“ Jesaja 13:9. „Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.“ Jakobus 2:10.

Antwort: Nein! Sie werden verloren sein. Das Zehn-Gebote-Gesetz ist der Wegweiser, den wir benützen müssen, um unsern Weg zu Gott und zu einem geheiligten Leben zu finden. Wenn ich auch nur eines der Gebote nicht beachte, dann versäume ich einen Teil des göttlichen Planes. Wenn auch nur ein einziges Glied einer Kette defekt ist, so ist das Ganze zwecklos. Die Bibel sagt, dass es Sünde sei, wenn wir wissentlich irgend eines der Gebote Gottes übertreten (Jakobus 4:17), weil wir dadurch seinen Willen für uns ablehnen. Nur wer seinen Willen tut, wird einen Platz im Reich Gottes haben. Sünder werden verloren sein.


8. Kann man durch das Halten des Gesetzes erlöst werden?


„… weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann;“ Römer 3:20. „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ Epheser 2:8,9

Antwort: Nein! Die Antwort ist unmissverständlich. Niemand wird errettet durch das Halten des Gesetzes. Erlösung ist ein ausschließliches Gnadengeschenk von Jesus Christus und kann nur durch den Glauben empfangen werden, nicht durch Werke. Das Gesetz dient lediglich als Spiegel, um uns die Sünde aufzuzeigen. Reinigung und Vergebung der Sünde kommt allein durch Christus.


9. Warum ist das Gesetz dann so wichtig für die Entwicklung eines christlichen Charakters?


„Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.“ Prediger 12:13 „…denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ Römer 3:20.

Antwort: Weil der gesamte Plan, oder die „Hauptsumme aller Lehre“ für ein christliches Leben in Gottes Gesetz enthalten ist. Unsere eigenen Maßstäbe sind unzuverlässig. Ich erkenne mich nicht als Sünder, außer ich betrachte mich sorgfältig in Gottes vollkommenem Spiegel, seinem Gesetz. Millionen, die im Namen Jesu Teufel ausgetrieben, geweissagt und viele beachtliche Taten vollbracht haben, werden verloren gehen (Matthäus 7:21-23), weil sie es nicht für notwendig hielten, ihr Leben an Gottes Maßstab auszurichten. Sie meinen, sie wären gerecht und gerettet, sind aber in Wirklichkeit sündig und verloren. „Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.“ 1.Johannes 2:3


10. Was befähigt einen wahrhaft bekehrten Christen, Gottes Gesetz zu befolgen?


„Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben;“ Hebräer 8:10 „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“ Philipper 4:13 „…das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte… damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde.“ Römer 8:3.4

Antwort: Christus vergibt nicht nur reumütigen Sündern, sondern er stellt das Bild Gottes in ihnen wieder her. Er führt sie zur Übereinstimmung mit seinem Gesetz durch seine innewohnende Gegenwart. „Du sollst nicht“ wird dann zu einer Verheißung, dass der Christ nicht stehlen, lügen, morden, etc. wird, weil Jesus in ihm wohnt und die Herrschaft inne hat. Gott konnte sein Gesetz nicht ändern, aber durch Jesus traf er Vorsorge, den Sünder zu verändern, sodass er diesem Gesetz entsprechen kann.


11. Ist ein gläubiger Christ, der unter der Gnade lebt, nicht entbunden vom Halten des Gesetzes?

„Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Römer 6:14.15. „Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.“ Römer 3:31

Antwort: Nein! Die Heilige Schrift lehrt genau das Gegenteil. Gnade lässt sich mit dem Erlass des Gouverneurs einem Gefangenen gegenüber vergleichen. Ihm wird Vergebung geschenkt, aber nicht die Freiheit, auch nur ein einziges Staatsgesetz zu übertreten. Die begnadigte Person, die unter der Gnade lebt, ist doppelt verpflichtet, das Gesetz zu halten. Wer sagt, dass er unter der Gnade lebe und es ablehnt, Gottes Gebote zu halten, der ist im Irrtum. Er lebt unter Ungnade.


12. Werden die Zehn Gebote Gottes im Neuen Testament bestätigt?

Antwort: Ja, ganz eindeutig. Beachten Sie folgendes sehr sorgfältig.

 

 

 

GOTTES GESETZ IM NEUEN TESTAMENT GOTTES GESETZ IM ALTEN TESTAMENT
1. „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen! Matthäus 4:10 1. „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ 2. Mose 20:3
2. „Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ 1.Johannes 5:21. „Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Gold oder Silber oder Stein gleich, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.“ Apostelgeschichte 17:29 2. „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.“ 2. Mose 20:4-6
3. „…damit nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werden.“ 1.Timotheus 6:1 3. „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“ 2. Mose 20:7
4. „… denn er hat an einer Stelle von dem siebten [Tag] so gesprochen: »Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken.“ „Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten; denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleichwie Gott von den seinen“ Hebräer 4:4.9.10 4. „Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“ 2. Mose 20:8.11
5. „Ehre deinen Vater und deine Mutter.“ Matthäus 19:19 5. „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt.“ 2. Mose 20:12
6. „Du sollst nicht töten.“ Römer 13:9 6. „Du sollst nicht töten.“ 2. Mose 20:13
7. „Du sollst nicht ehebrechen.“ Matthäus 19:18 7. „Du sollst nicht ehebrechen.“ 2. Mose 20:14
8. „Du sollst nicht stehlen.“ Römer 13:9 8. „Du sollst nicht stehlen.“ 2. Mose 20:15
9. „Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen.“ Römer 13:9 9. “Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ 2. Mose 20:16
10. „Du sollst nicht begehren!“ Römer 7:7 10. „Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!“ 2. Mose 20:17


13. Ist das Gesetz Gottes und das Gesetz Mose dasselbe?

Antwort: Nein, es handelt sich nicht um dasselbe Gesetz. Studieren Sie aufmerksam nachfolgende Anmerkungen und den Vergleich.

Anmerkung Das Gesetz Mose war das zeitlich begrenzte Zeremonialgesetz des Alten Testaments. Dieses bestimmte den Priesterdienst, die Opfer, die Rituale, Speis- und Trankopfer, etc., und alles, was das Kreuz vorschattete. Dieses Gesetz war hinzugekommen „bis der Same käme,“ und dieser Same war Christus (Galater 3:16.19). Die Dienste im Gesetz Mose wiesen in die Zukunft, auf das Opfer Jesu hin. Als er starb, hatte dieses Gesetz sein Ende gefunden, wohingegen die Zehn Gebote (Gottes Gesetz) „immer und ewiglich erhalten werden.“ Psalmen 111:8 Dass es zweierlei Gesetze gibt, kommt in Daniel 9:10.11 ganz klar zum Ausdruck.

Spezielle Anmerkung Bitte beachten Sie, dass das Gesetz Gottes zumindest schon existierte, als die Sünde in die Welt kam. Die Bibel sagt: „Wo das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Übertretung (Sünde).“ Römer 4:15 Daraus folgt, dass Gottes Zehn-Gebote-Gesetz von Anbeginn existierte. Die Menschen übertraten dieses Gesetz. Der Sünde wegen (dem Übertreten von Gottes Gesetz) wurde das Gesetz Mose gegeben (hinzugetan – Galater 3:16.19) bis Christus kommen und sterben würde. Es geht um zwei verschiedene Gesetze: Das Gesetz Gottes und das Gesetz Mose.

GESETZ MOSE GESETZ GOTTES
„Das Gesetz Mose“ genannt (Lukas 2:22) „Das Gesetz des HERRN“ genannt (Jesaja 5:24)
Genannt „Gesetz … in Geboten gestellt“ (Epheser 2:15) Genannt „das königliche Gesetz“ (Jakobus 2:8)
Von Mose in ein Buch geschrieben (2. Chronik 35:12) Von Gott auf Stein geschrieben (2. Mose 31:18 32:16)
An die Seite der Bundeslade gestellt (5. Mose 31:26) In die Bundeslade gelegt (2. Mose 40:20).
Fand sein Ende am Kreuz (Epheser 2:15) Wird immer und ewig bestehen (Lukas 16:17)
Hinzugekommen um der Sünde willen (Galater 3:19) Zeigt Sünde auf (Römer 7:7 3:20)
Ist gegen uns (Kolosser 2:14) Nicht schwer (1. Johannes 5:3)
Richtet niemand (Kolosser 2:14-16) Richtet alle Menschen (Jakobus 2:10-12)
Fleischlich (Hebräer 7:16) Geistlich (Römer 7:14)
Machte nichts vollkommen (Hebräer 7:19) Vollkommen (Psalmen 19:7)


14. Welche Empfindungen hegt der Teufel denen gegenüber, die ihr Leben nach den Zehn Geboten Gottes ausrichten?


„Und der Drache (der Teufel) wurde zornig über die Frau (die wahre Gemeinde) und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.“ Offenbarung 12:17 „Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren!“ Offenbarung 14:12.

Antwort: Der Teufel hasst die Menschen, welche Gottes Gesetz hochhalten, weil dieses das Muster für ein gerechtes Leben ist. Und wenn Sie sich entscheiden, dem Muster zu folgen, wie es in Gottes Gesetz aufgezeigt ist, werden Sie sogleich des Teufels unbändigen Zorn zu spüren bekommen. Es ist nicht verwunderlich, dass der Teufel alle hasst, die Gottes Gesetz hochhalten und sich ihnen entgegenstellt. Aber es ist schockierend und erstaunlich, religiöse Führer sagen zu hören, die Zehn Gebote seien nicht mehr bindend, während sie jedoch menschliche Traditionen hochhalten. Es ist daher nicht erstaunlich, dass Jesus sagt: „Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?“ „Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.“ Matthäus 15:3.9 Und David sprach: „Es ist Zeit für den HERRN, zu handeln; sie haben dein Gesetz gebrochen!“ Psalmen 119:126 Christen müssen aufwachen und Gottes Gesetz wieder an seinen rechtmäßigen, erhöhten Platz stellen. Es ist vermessen von dieser Generation, zu glauben, dass sie das Gesetz des lebendigen Gottes ungestraft übertreten könnten.


15. Ich glaube, dass ein Christ die Zehn Gebote Gottes halten muss und bitte Jesus, mir zu helfen, mein Leben in Einklang damit zu bringen.


Antwort:

 

Fragen zum Nachdenken

1. Sagt die Bibel nicht, dass das Gesetz fehlerhaft war (oder ist)?

Nein. Die Bibel sagt, dass die Menschen fehlerhaft sind, denn er „tadelt sie“. Hebräer 8:8 Und in Römer 8:3 sagt die Bibel, dass das Gesetz „durch das Fleisch geschwächt war“. Es ist immer dieselbe Geschichte. Das Gesetz ist vollkommen, die Menschen jedoch fehlerhaft oder schwach. Darum wollte Gott, dass sein Sohn im Herzen seines Volkes wohnen sollte „damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.“ Römer 8:4


2. In Galater 3:13 steht, dass wir vom Fluch des Gesetzes erlöst sind. Wie ist dies zu verstehen?

Der Fluch des Gesetzes ist der Tod. (Römer 6:23) Christus „schmeckte den Tod für alle“. Hebräer 2:9 Damit befreite er alle vom Fluch des Gesetzes (dem Tod) und brachte an dessen Stelle ewiges Leben.


3. Wird in Kolosser 2:14-17 und in Epheser 2:15 nicht gesagt, dass Gottes Gesetz am Kreuz sein Ende gefunden hat?

Nein, denn diese beiden Abschnitte beziehen sich auf das Gesetz gewisser Vorschriften, oder das Gesetz Mose, das Zeremonialgesetz, welches den Opferdienst und den Priesterdienst regelte. Alle Zeremonien und Rituale schatteten das Kreuz vor und fanden nach Gottes Absicht bei Jesu Tod ein Ende. Das Gesetz Mose war hinzugekommen, bis dass „der Same käme“, und dieser „Same ist Christus.“ Galater 3:19.16 Hier kann es sich nicht um Gottes Gesetz handeln, denn Paulus nannte dieses viele Jahre nach dem Kreuzgeschehen heilig, recht und gut (Römer 7:7, 12).


4. Die Bibel sagt: 'Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung'. Römer 13:10 Die Bibel gebietet uns in Matthäus 22:37- 40 auch, Gott und unsern Nächsten zu lieben und schließt mit den Worten: 'In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.' Ersetzen diese beiden Gebote die Zehn Gebote?

Nein, die Zehn Gebote sind mit diesen zwei Geboten verbunden wie unsere 10 Finger mit unseren beiden Händen. Man kann sie nicht voneinander trennen. Liebe zu Gott macht das Halten der ersten vier Gebote (welche sich auf Gott beziehen) zur Freude, und die Liebe zum Nächsten macht das Halten der verbleibenden sechs Gebote (welche sich auf den Nächsten beziehen), ebenfalls zur Freude. Die Liebe erfüllt das Gesetz, indem sie von Druck befreit und das Halten der Gebote zur Freude macht (Psalmen 40:9). Wenn wir einen Menschen wirklich lieben, dann erfüllen wir seine Bitten freudig. Jesus sagte: „Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote“. Johannes 14:15 Es ist unmöglich, den Herrn zu lieben und seine Gebote nicht zu halten, denn die Bibel sagt: „Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“ 1.Johannes 5:3 „Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht;“ 1.Johannes 2:4


5. Sagt 2. Korinther 3:7 nicht, dass das in Stein geschriebene Gesetz 'hinweggetan wurde'?

Nein. Dieser Abschnitt sagt, dass die „Herrlichkeit“ des Dienstes des Gesetzes Mose aufhören würde, aber nicht das Gesetz. Lesen Sie den ganzen Abschnitt von 2. Korinther 3:3-9 nochmals aufmerksam durch. Es geht nicht um das Thema des Einsetzens oder Hinwegtuns des Gesetzes, sondern viel mehr um die Umplatzierung des Gesetzes von „steinernen Tafeln“ auf „Tafeln des Herzens“. Unter Mose war das Gesetz auf Steinen eingraviert. Und unter dem Dienst des Heiligen Geistes ist das Gesetz durch Christus ins Herz geschrieben. (Hebräer 8:10) Eine Schulverordnung wird erst wirksam, wenn sie das Herz des Studenten erreicht hat. Der Dienst Christi wird dadurch wirksam, dass er das Gesetz in das Herz des Christen pflanzt. Dann wird das Halten der Gebote zur Freude und macht das Leben froh, weil der Christ wahre Liebe zu Gott und den Menschen hat.


6. Römer 10:4 sagt: 'Christus ist des Gesetzes Ende.' Somit hat doch das Gesetz aufgehört, nicht wahr?

In diesem Vers bedeutet „Ende“ „Absicht“ oder „Ziel“, genauso wie in Jakobus 5:11. Die Bedeutung ist klar: Das Ziel, die Absicht des Gesetzes ist es, die Menschen zu Christus zu führen, wo sie Gerechtigkeit finden.


7. Warum sagen so viele, dass die Forderungen von Gottes Gesetz nicht mehr bindend seien?

„Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht. Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.“ Römer 8:7-9


8. Wurden die gläubigen Menschen zur Zeit des Alten Testaments durch das Gesetz erlöst?

Niemand wurde jemals durch das Gesetz erlöst. Alle erretteten Menschen zu allen Zeiten wurden durch Gnade erlöst. Dies ist…die Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde“ 2. Timotheus 1:9 Das Gesetz zeigt nur die Sünde auf. Allein Christus kann erlösen. Noah „fand Gnade“ (1. Mose 33:17); die Israeliten in der Wüste fanden Gnade (Jeremia 31:2); Abel, Henoch, Abraham, Isaak, Jakob, Joseph und viele andere alttestamentliche Personen wurden nach Aussage in Hebräer 11 „durch den Glauben“ gerettet. Sie waren erlöst durch das Vorausschauen auf das Kreuz; und wir im Zurückschauen darauf. Das Gesetz ist notwendig, um uns den „Schmutz“ in unserm Leben wie in einem Spiegel aufzuzeigen. Ohne das Gesetz sind die Menschen Sünder, ohne sich dieser Tatsache bewusst zu sein. Dennoch hat das Gesetz keine rettende Kraft. Es kann lediglich Sünde zum Bewusstsein bringen. Jesus, er allein, kann einen Menschen von der Sünde erretten. Das war zu allen Zeiten so, auch zur Zeit des Alten Testamentes. (Apostelgeschichte 4:10, 12; 2. Timotheus 1:9)


9. Warum soll man sich Gedanken über das Gesetz machen? Ist das Gewissen nicht ein sicherer Wegweiser?

Nein! Und nochmals nein! Die Bibel spricht von einem bösen Gewissen, einem beschmutzten Gewissen und einem eingeschlafenen Gewissen, auf das man sich nicht verlassen kann. „Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.“ Sprüche 14:12. Gott sagt: „Wer sich auf sein eigenes Herz verlässt, ist ein Narr; …“ Sprüche 28:26

 

Quiz Fragen

Teste mit diesem Quiz, ob Du das Anliegen der Bibel zu diesem Thema verstanden hast.

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In Stein gemeisselt

1 / 12

Die Zehn Gebote wurden geschrieben von

2 / 12

Nach der Bibel ist Sünde

3 / 12

Markieren Sie alle Aussagen, welche auf das Gesetz Gottes zutreffen:

4 / 12

Gottes Zehn-Gebote-Gesetz

5 / 12

Am Tag des Gerichts werde ich errettet, wenn 

6 / 12

Die Menschen sind erlöst

7 / 12

Wahrhaft bekehrte Christen

8 / 12

Ein Mensch, der unter der Gnade lebt 

9 / 12

Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung, weil 

10 / 12

Das Gesetz Mose ist

11 / 12

Menschen, welche die Zehn Gebote halten 

12 / 12

Zeichnen Sie die Aussagen an, die auf Christus und das Gesetz zutreffen: 

Deine Punktzahl ist

Die durchschnittliche Punktezahl ist 56%

0%

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